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Reisebericht Cote d’Azur  29.03. – 15.04.2007

 

Auf unserer Tour nach Südfrankreich machten wir zuerst einen kurzen Zwischenstopp am Lago Maggiore. Danach ging es weiter Richtung Meer. Die erste Stadt, die wir besucht haben, war Menton gleich hinter der italienischen Grenze. Der Campingplatz Municipal St. Michell ist schön gelegen hoch über der Stadt, mit alten Olivenbäumen bepflanzt. Ins Zentrum kommt man über 300 Treppenstufen in ca. 15 Minuten. Menton hat eine schöne Strandpromenade, die zum Bummeln einlädt und eine nette Altstadt direkt hinter dem Hafen. Man findet malerische Gässchen, durch die man hinauf zur Kirche stapfen kann. Tipp: Von Menton aus gibt es eine schöne Wanderung nach Monaco. Man startet an der Strandpromenade und läuft um das Cap Martin herum bis nach Monaco. Der Weg ist beschildert, sehr schön zu wandern und der Blick auf Monaco umwerfend. Da Monaco nicht besonders groß ist, kann man alles gut zu Fuß besichtigen. Von Monaco kann man mit dem Zug zurück fahren oder ein Taxi nehmen (knapp 20 €).

Von Menton aus sind wir auch die berühmten Panoramastraßen (Corniches) entlang gefahren. Am besten fährt man von Menton aus auf der Grande Corniche bis Nizza, diese Straße verläuft hoch in den Bergen mit tollen Aussichten, für den Rückweg nimmt man dann die Corniche Moyenne. Unbedingt ansehen sollte man sich dabei das malerische Bergdorf Eze.

Unsere nächste Station machten wir in Villeneuve-Loubet-Plage. Der Campingplatz Parc des Maurettes ist schön (mit kostenlosem Whirlpool) und vor allem ideal gelegen. 200 m zum großen Supermarkt, 50 m bis zur Bushaltestelle und 300 m bis zum Bahnhof. Von hier kann man fast die ganze Cote d’Azur erkunden. Mit dem Bus oder Zug kommt man problemlos nach Nizza, Cannes, Antibes usw.

Nizza muss man einfach gesehen haben, die fast 5 km lange Strandpromenade ist toll zum Bummeln, die Altstadt ist sehenswert und vom Burgberg Le Chateau hat man einen super Blick auf die Stadt und die Strandpromenade.

Nicht auslassen sollte man eine Tour ins Hinterland zwischen Nizza und Antibes. Die kurvige Strecke in die Berge ist sehr schön und die Orte Saint-Paul-de-Vence und Tourrettes-sur-Loup haben tolle Altstädte.

Antibes hat uns ebenfalls sehr gut gefallen, die Altstadt ist sehenswert und der Yachthafen ist der größte an der ganzen Cote d’Azur. Was hier an Booten liegt, ist kaum vorstellbar.

Auf unserer Weiterfahrt haben wir einen Zwischenstopp in Cannes gemacht, die Stadt hat uns allerdings nicht sonderlich gefallen. Auf der Weiterfahrt Richtung Westen fährt man durch ein schönes Gebirge, das Esterel-Massiv, mit leuchtend roten Felsen. Unser nächster Campingplatz lag in der Bucht von St. Tropez mit Blick auf die Stadt. Der Camping de la Plage in Port Grimaud ist schön gelegen direkt am Strand.

St. Tropez hat uns von allen Städten der Cote d’Azur am besten gefallen. Von der Zitadelle hat man einen tollen Blick auf die Stadt und die Bucht. Im Hafen liegen die tollsten Yachten und am Ufer parkt der Ferrari, hier könnte man stundenlang sitzen und die Leute beobachten.

Zum Schluss fuhren wir noch ins Landesinnere zur Gorge du Verdon. Das Wetter war zwar sehr trüb und stürmisch aber die Blicke in den Canyon trotzdem faszinierend. Besonders die Rundfahrt auf der Route du Crete ist beeindruckend. Auf der Heimfahrt stoppten wir noch kurz in Sisteron und die letzte Nacht verbrachten wir in der Schweiz am Bieler See.

Einen sehr guten Reisebericht über die Cote d’Azur findet ihr übrigens im Internet unter www.urlaube.info

Die Tour war insgesamt 2238 km lang und in 2 Wochen bequem zu schaffen.

 

 

Besten Dank für diesen Reisebericht an roadrunner

 

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