Abfahrt im strömenden Regen am Donnerstag den 29. September morgens um acht.
Ankunft in Solothurn (Schweiz) um fünf, nach drei Unterbrechungen die ca. 2 Stunden währten. Das waren an diesen ersten Reisetag genau 700 km.
Freitags war das Wetter einigermassen besser und entschlossen wir uns den Grossen St. Bernhardpass zu fahren, statt normalerweise den Tunnel. Diese Entscheidung hat uns nicht bereut. Wir waren dermassen begeistert, dass wir auf der Heimfahrt das gleiche gemacht haben. Ebenfalls mit herrlichem Sonnenschein. Ankunft auf dem Campingplatz in Levanto gegen sechs bei strahlender Sonne und 21° C.

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Hinreise |
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Rückreise |
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Samstags war herrlicher Altweibersommer, also ideale Umstände für eine Bootsfahrt entlang der Küste nach Portovenere. Eine Hopp-on Hopp-off Karte kostete € 20,- pro Person. Nicht gerade billig, aber trotzdem empfehlenswert. Die Boote sind sehr schnell; Be- und Entladung läuft über eine schmale Gangway die von zwei Besatzungsmitglieder bei jeder Landung über den Bug an Land geschoben wird. Perfektes System für die felsigen Küsten vor den Dörfer. Dieser Tag war der Höhepunkt unseres Aufenthaltes an der Cinque Terre! Portovenere gehört nicht dazu, aber schnappt auch ein anständiges Stück des Touristikkuchens mit. Vielleicht sogar noch mehr, wegen der günstigeren Lage bei La Spezia.
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Manarola in der Morgensonne |
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Portovenere: auf dem Friedhof |
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Riomaggiore in der Mittagsonne |
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Corniglia vom Boot |
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Wir sind in Portovenere an Land gegangen und haben uns erneut, wie vor 30 Jahre, von dem romantischen Ort verschlingen lassen. Drei, vier Stunden rauf und runter bis der Atem uns ausgegangen war und eine Terrasse am Hafen beim Bier bzw. Kaffee die ersehnte Erholung brachte.
Sonntag Ruhetag, weil es sich so ergab.
Montags erst zum Bahnhof in Levanto wegen Beschaffung unserer Dauerkarten für die Eisenbahn.
2 x 7 Tage 5-Terre card kosteten € 41,20 auch kein Pappenstiel, aber wir haben die Investition zurück verdient. Die Karten beinhalteten ebenfalls Hopp-on, Hopp-off zwischen Levanto und La Spezia, inklusive unbefristeter Zugang zum Parco Nazionale delle Cinqueterre.
Dann mit der Bahn nach Riomaggiore. Das schöne Wetter war vorbei: bedeckt und regnerisch. In Riomaggiore hat’s uns erwischt. Regen, Gewitter und viel Wind. Wir haben uns in einer Kirche unterstellt.
Nach dem Regen sind wir die ‘Via dell’ Amore’ nach Manarola gegangen. Hier geht’s zwischen 10 und 20 Meter über dem Meeresspiegel über ein gepflasterter Gehweg von R. nach M.
Dienstags per Bahn nach dem Bahnhof Corniglia und von hier mit dem grünen Bus zum Dorf (50 Meter höher). Dann zu Fuss von Corniglia nach Vernazza. Diese Entscheidung war wohl etwas leichtsinnig, denn der Weg war nass und glatt, stellenweise sehr steil und schmal. Für durchtrainierte junge Leute kein Problem, aber wir haben für die Strecke zweieinhalb Stunden gebraucht, statt den angegebenen zwei Stunden. Wir waren dann auch sehr erfreut, heil in Vernazza angekommen zu sein.

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Rückblick auf Corniglia |
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Leider nicht überall so |
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Wo ist Vernazza ? |
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Panorama 1a |
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Mittwochs per Bahn nach Manarola und mit dem grünen Bus nach Volastra. Rückfahrt nach Monterosso per Boot und das letzte Stück nach Levanto per Bahn. Zum Schluss noch eine Viertelstunde zu Fuss durch Levanto zum Campingplatz und wir finden unser Camper mit rechts vorne ein etwas abgesacktes Dach vor. (nach 3 Tage Standzeit) Sofort das Dach bei laufender Motor runter gelassen und wieder aufgestellt.
Donnerstag gegen Mittag wollte ich starten, aber ich höre nur tick…tick…tick, aber kein anlaufen des Motors. Schwache Batterie!! Ein Überbrückungskabel hatte ich dabei, aber brauchte es nicht weil der Service des Campingplatzes einen Booster parat hatte. Der Motor sprang damit sofort an. Im Nachhinein überlegt, musste ich feststellen das am Abend zuvor das Radio den ganzen Abend mit Mp3 CD gelaufen hat. Offensichtlich muss jeder für sich beim Cali testen was geht und was nicht…
Wir sind dann losgefahren und haben so ziemlich den ganzen ‘Parco Nazionale Delle Cinque Terre’ durchkreuzt.

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Sicht auf Riomaggiore |
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Vernazza |
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es kommt ... |
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Landung in Monterosso |
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Freitags bin ich nach La Spezia gefahren und habe im Havenrevier noch einige ‘banale’ Aufnahmen gemacht.
Samstags wurde die Heimfahrt angetreten. Wir übernachteten kurz vor der Auffahrt zum St. Bernhardpass
auf einem Campingplatz in der Ortschaft St.Oyen. Die Brunstzeit der Hirsche war im vollem Gang…
Mann Mann, können die Biester sich während der ganzen Nacht anstellen!
Sontag dann die Passfahrt in entgegengesetzter Richtung und die Fahrt durch die Schweiz nach Solothurn und Montags von S. nach Neckargemünd bei Heidelberg. Dienstag nach Hause.
Reiseantritt: 29-09-05 Heimkehr: 11-10-05 Total gefahrene Km: 2723
Dieselverbrauch: 265,8 Ltr., kosteten € 309,--
Durchschnitt € 1,163 / Ltr.
Durchschnittsverbrauch: 9,76 Ltr/100 Km
Fotografie: Krasseknar und Ehefrau
Text: Krasseknar
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