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Spanien / Andalusien im Frühsommer - (c) Krasseknar

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Geschrieben von Krasseknar im Juni 2005 - vielen Dank hierfür!

Spanientrip, Mai/Juni 2005 (4 Wochen)

Eine chronologische Beschreibung ist heutzutage weniger interessant, wo fast alle schon mal in Spanien waren. Darum einige ‘Fakten’ vorweg, dann bisschen Text und einige Fotos:

Reiseantritt: 10-05-05
Heimkehr: 06-06-05
Nach Granada ca. 2500 km in 5 Tagen
Total gefahrene Km: 6980
Dieselverbrauch: 690,2 Ltr., kosteten insgesamt € 602,90 -  Durchschnitt € 0,873 Durchschnittsverbrauch: 9,88 Ltr/100 km

Höchstpreis: € 1,07/Ltr. In Clermont Ferrant (F) an einem Sonntag
Niedrichster Preis: 0,68/Ltr. Gibraltar (UK)

In einer langjähriger Ehe entwickeln sich bestimmte Tätigkeiten für die Gemeinschaft oft nach Interesse und Begabung der einzelnen Partner. So auch bei uns. Wenn wir Zusammen in Urlaub fahren, befasse ich mich mit der Fahrerei und das Auto und meine Frau so ziemlich mit allem anderen; inklusive Finanzen. Bargeld wird grundsätzlich in einer Tasche direct auf dem Leib transportiert.

Am ersten Reisetag unserer Frühjahrsreise nach Spanien waren es 840 km und am nächsten 600 km. Wir übernachten  in einer kleinen Ortschaft in Les Landes, kurz vor der Spanischen Grenze.

Kurz vor Mittag hatte meine Frau das Steuer übernommen, um sich allmählich mit dem Cali, auch als Fahrerin, vertraut zu machen. Sie hat ihn zwar schon mal gefahren, aber noch keine nennenswerte Strecken. Die Französische Autobahn zwischen Tours und Bordeaux in Mai ist bestens geeignet um die Unterschiede zwischen VW-Golf und Cali-T5 leiblich und geistig zu erfahren. Also, lass mal laufen...
Das lief dann auch ganz gut. Einige Hinweise bezüglich das Fahren mit Automat wurden im Fahrstil integriert und der Spass am Fahren wuchs zusehends. Nach ca. 50 km kam das Thema Tempomat zur Sprache. Auch hier eine wissbegierig Schülerin, obwohl die Handhabung der konstanten Geschwindigkeit gar nicht so einfach war. Sich überholende Lastzüge nähert man mit Tempomat auf 130 km verdammt schnell !! Aber Sie kam damit zurecht.
Plötzlich taucht  rechts der Autobahn ein Billboard mit der Aufschrift: PÉAGE à 2000 m. auf.
„Mach ich schon.“ ist meine erste Reaktion.
„In Bar oder mit Kreditcard?“
„In Bar natürlich, kann ja nicht mehr als € 20,-- sein.“
„Nee, lass mal, ich muss doch noch ein € 200-Schein wechseln.“
Schon lehnt Ihr Oberkörper an der Fahrertür, linke Hand hält das Steuer fest im Griff und die Rechte verschwindet zwischen Ihre Oberbekleidung. Es dauert 10 Sekunden und es kommt ein Fünfzigeuroschein zum Vorschein. Ich nehme es Ihr ab und ein neuer Versuch wird gestartet. Diesmal kommt ein zweiter fünfziger...und der ersehnte Zweihunderter ans Tageslicht.
„Verdammt !!“
„Was ist, da ist doch der Zweihunderter? Die beiden Fünfziger, kannst du doch wieder wegstecken.“
„Guck denn mal richtig !“
Ich werde von einer halben € 200-Schein angelacht. Sauber in der Mitte zerrissen....!
Also bezahlten wir mit einer Fünfzigeuronote und der Gang zur Bank ist unumgänglich geworden.

Nun, einige Highlights unserer Reise.

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Der Alhambra in Granada kennt jeder Andalusien-fahrer. Wir haben hier gute 5 Stunden verbracht sehr Eindrucksvoll !

 

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Panorama Richtung Sierra Nevada

 

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Die Gegend um Tabernas, nördlich Almeria, wird auch „little Hollywood“ genannt, wegen den vielen Spaghetti Western, die hier gedreht wurden (Once upon a time in the west; A fistful of dollars, Hang `m high usw.)

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Wir haben uns diese Gegend mal angesehenen. Überwiegend Vergnügungsparks und verlassene Drehplätze. Diese verlassene Bahnhofstoilette passte nahtlos in die Landschaft hinein.

 

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 Gut 250 km in westlicher Richtung liegt Ronda. Das obligate Bild der Brücke darf natürlich nicht fehlen.

 

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Gibraltar ist anders: fish and chips, Affen am Fels usw., aber Rechtsverkehr und ganz auf  taxfree Verkauf eingestellt.

 

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Gewitterdrohung im Parque Natural de Despeñaperros

 

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 Auf dem Rückweg verblieben wir einige Tage in den Pyrenähen und fuhren im `Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido` den `cañón de Añiclo` wegen der spektakulären Landschaft in beiden Richtungen.

 

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Meine Frau knipste diese Situation in der Schlucht. Den T 5 ist wirklich das Höchste was diese ‘Strasse’ verkraftet. Der Landsmann verursachte mit seiner Präsenz, über einer halben Stunde Aufenthalt !

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Wir hatten eine schöne, erholsame Reise; manchmal ging etwas daneben aber die Missgeschicke haben uns nicht aus der Fassung gebracht

Erstaunlich was alles beim Saubermachen zum Vorschein kommt:
Ladungen feiner gelber Sand im Innenraum und in der Markise!
Jede Menge Tannennadeln, aus Wasserrinnen unter der Motorhaube und Aufgestelltem Dach.
Eine Eidechse versuchte erfolglos das glatte Blech der Schublade zu überwinden. Sie muss bestimmt eine Woche überlebt haben, bis wir Sie befreiten.


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