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Reisebericht über 8 Beine, die sich wohnlich mit dem Cali in den Süden transportieren ließen

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Nach dem wir am Freitag 2.05.05 eine Werksbesichtigung bei Carthago ( www.carthago.com =Wohnmobilhersteller) in der Nähe von Ravensburg ausgemacht hatten, machten wir uns von Augsburg bereits am Donnerstag (Fronleichnam= Feiertag) auf den Weg.


Wir fanden bei Kißlegg im Allgäu einen hervorragenden Stellplatz a  an dem man 2 Tage verweilen darf ( www.hotel-sonnenstrahl.de ) . Es ist das ehemalige Kurhaus, das jetzt in privater Hand ist und sich den natürlichen Heilmethoden verschrieben hat. Es gibt dort Seminare und Vorträge und vor allem ein Thermalhallenbad, ich schätze mit ca. 37 Grad Wassertemperatur.

Wenn man am Nachmittag ankommt, kann man fragen, ob für den Abend noch ein Platz am vegetarischen Büffet noch frei ist. Ich muss sagen wir sind keine Vegetarier und keine Alternativen, aber das war vom Feinsten (pro Person 10 Euro, Getränke extra und mit dem Essen wird der Stellplatz kostenfrei- die 20 Euro waren super angelegt). Hier kann man dem Vegetarischen wirklich etwas abgewinnen.

Das Haus war übrigens ausgebucht, aber nach dem es echtes Sommerwetter war konnten wir im Biergarten essen, was uns erheblich mehr Freude bereitete.
Nach dem wir durch unseren Fahrradträger unsere serienmässigen Stühle nicht rausholen konnten, fragten wir einfach die Bedienung, ob wir uns nicht 2 Stühle bis morgen leihen könnten. Sie meinte mit einem Lächeln „selbstverständlich“.

Übrigens nachts waren die Toiletten bis 23 Uhr zugänglich.

Am nächsten Morgen gönnte ich mir das Thermalbad. Die Römer wussten was gut ist. Fürstlich essen und heiße Quellen.

Dann kam die Abfahrt zu Fa. Carthago (bei Ravensburg.
Äußerst interessant. Wegen den Vorschriften leider keine veröffentlichten Bilder. (Anmerkung von Tom:  Aber heimlich hast Du welche gemacht? ;-)  )

Die dritte Etappe führte uns über „Lech“ und „Warth“ und einigen kleine Pässe, die man aus den Wintersperren kennt ins sogenannte „Vinschgau“ (Italien-Südtirol) nach Mals. Dort gibt es nur einen Campingplatz www.campingmals.it. Leider habe ich nur ein Bild gemacht.

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 Das „Städle ist klein und kuschelig mit vielen kleinen Gasssen –romantisch (für nüchterne Betrachter- Calibreite).
Der Campingplatz war so gut, dass sich jetzt leider alle früheren und zukünftigen Plätze an diesem messen lassen müssen. So sollten Sanitärgebäude aussehen. Ein kleiner Top geführter Platz mit einer modernen Spitzensanitäreinrichtung, sauberer geht es nicht (Preis 18 Euro inkl. 2 Erwachsene+Vierbeiner, kleiner Nachteil kein Schwimmbad).

Am nächsten Morgen fuhren wir in aller Früh an der ersten Bäckerei mit Backstube vorbei und haben dort höflich gefragt, ob wir schon was haben könnten. Es war erst 6 Uhr. Mit einem Lächeln und einem „na klar“ konnten wir eine Menge Spezialitäten wie z.B. Vinschgauer einkaufen. Wir aßen noch Tage später die Backwaren, die aufgebacken mit unserem Grill noch köstlich schmeckten - www.car-a-fun.de/p2637.html.

Das Ziel war jetzt der Gardasee.

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Diesmal die Südostseite. Wir fuhren die östliche Seestraße vom Norden „Torbole“ bis „Lazise“. Verglichen alle dort ansässigen Campingplätze und kamen einstimmig zu einem Ergebnis. Sogar der Hund war vom Campingplatzeigenen Gassispazierweg überzeugt (s.Bild).a
Das ist endlich mal eine klasse Lösung für Hundebesitzer. Kostenlose Hundetüten und Beschilderung auf dem Platz, wo es zum Hundeklo geht.
Wobei dieses Klo sich sehen lassen kann. Blühende Sträucher ohne Ende.

Ein Sanitärgebäude war ein toller Neubau und die Bäderlandschaft mit Kinderparadies einfach super (s.Bilder).
Der Platz ist zwar nicht gerade klein, aber da er keine eingegrenzten Parzellen wie viele andere hat, wirkt er sehr offen und man hat den Vorteil, dass man es in der Vorsaison nicht genau mit der Einteilung nimmt. Wir hatten eigentlich 2 Plätze.
Wir verglichen im Laufe der 2 Wochen nochmals alle Campingplätze um Lazise. Entweder waren sie unter dem Stand vom Spiaggia D´Oro ( www.campingspiaggiadoro.com )oder sie waren ähnlich, aber bis zu 10 Euro pro Tag teurer, ohne etwas besseres zu bieten. Übrigens der teuerste „Clodia“ ( www.pianidiclodia.it/splash.html ) gefiel uns vor allem schon nicht besser, da er auch ein grosser Platz ist, aber zu ca. 90% besetzt war und meistens auch noch umrandete Parzellen hatte (schaut nach unserer Meinung irgendwie kleinbürgerlich aus; am besten noch mit Gartenzaun und –Zwerge).

aEinen Radausflug machten wir nach Bardolino (s.Bilder) mit Hund (hin und zurück ca. 15 km s.Bilder)). Das Städtchen gefiel uns lange nicht so gut wie „Lazise“ . Aber der Radweg verlief immer am See und war gut zum befahren – Super.

Ein weiterer Ausflug ging mit dem Cali nach „Malcesine“ (s.Bilder). Ein Muss wenn man am Ostufer verweilt. Da konnten wir uns nicht mehr entscheiden ob es schöner wie „Lazise“ war oder nicht. Einfach romantisch.
Ein Erlebnis ist die Rückfahrt über den Hügelzug (s.Bild) ab „Torri del Benaco“ nach „San Zeno“. aTeilweise so breit wie der Cali (mit Gegenverkehr, aber einspurig, jedoch kein Verkehrsaufkommen).
Wer als „Flachlandtiroler“ vor einer Steigung wie dem Zirler Berg ca. 17 % gewisse Bedenken hat, der wird besonders bei einer Stelle Calibreite=einspurig, jedoch keine Einbahnstrasse und ich schätze mit weit über 20% kein Vergnügen wittern.
Mir hat es nicht ausgemacht, wofür hat man 400 Nm. Wenn ich allerdings ehrlich bin, ich hätte nicht unbedingt anhalten wollen.
Über eine Kleinstrasse kamen wir nach „Capringo“ und dann über eine „normale“ Strasse über „Affi“ nach „Lazise“.

aLohnenswert war natürlich auch ein Ausflug nach Verona (s.Bilder).
In den 2 Wochen konnten wir interessante Wetterbeobachtungen machen.
Im Norden war der Himmel öfters bedeckt, jedoch der dort bekannte Wind lies es selten regnen.
Allerdings gegenüber von „Lazise“ liegt am Westufer „Manerba“, dort konnten wir häufig schlechtes Wetter erkennen und öfters Regen der zu uns nicht herüber kam. Einige male hatten wir Sonne und drüben regnete es. Dies hat mir ein bereits seit Jahrzehnten erfahrener „Lazise-Fan“ schon vorausgesagt. Sollte aber der Wind von „Manerba“ kommen, dann ist es auch hier für kurze Zeit mit der „Sole“ vorbei. Doch meistens hatten wir Süd-Südostwind und der kommt von Venedig –Verona und somit von der Adria mit Klasse Wetter.

Anmerkung: wir waren dieses Jahr 14 Tage in „Manerba“, wovon wir 10 Tage Nebel und Regen hatten. Mein „Lazise-Fan“ war genau zur selben Zeit natürlich in „Lazise“ und hatte nur einen Tag Regen und nie Nebel. Beides entsteht bei „Manerba“ durch die Staulage des sofort beginnenden Gebirges mit der Kombination von wenig Wind (im Gegensatz zum Norden, wo auch das Wasser säuberer ist als im Süden).

Ich hoffe es war für alle etwas wissenswertes dabei oder es haben wenigstens die Bilder gefallen.
Wir von unserer Seite werden sicher nochmals dort hinfahren. Wer weiss vielleicht sieht man sich. Auf meinen Cali steht „www.t5-board.de Werner“ drauf.

Herzlichste Grüsse
aus Augsburg
Maria und Werner

PS: Danke an Tom für seine zur Verfügung gestellte Homepage.



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